Familie Stadelmann produziert regionale Kräuter-Hartweizenteigwaren

Sie sind experimentierfreudig und setzen neue Ideen mit viel Tatendrang in die Realität um: Auf dem Legehennenbetrieb von Andrea und Bruno Stadelmann sucht man aktiv den Kundenkontakt. Die beiden haben nicht nur einen Hofautomaten in Willisau, wo rund um die Uhr Eierprodukte aus ihrem Sortiment bezogen werden kann. Sie öffnen auch das ganze Jahr hindurch ihre Hoftüren und gewähren Besuchern einen Blick hinter die Kulissen der Eierproduktion. Weiter lädt ein „Wanderhüsli“ direkt unterhalb des Hofes zum Ausruhen ein und wer sich bei Stadelmanns im Voraus anmeldet, kann dort Spiegeleier bräteln.

Ihre neueste Kreation sind die Kräuter-Hartweizenteigwaren, welche sie auf dem Hof aus ihren Eiern und mit regionalen Zutaten herstellen und verkaufen. Besondere Aufmerksamkeit haben sie auf die Mehlsorte gelegt: In echte Teigwaren gehört nun einmal Hartweizen. Diesen beziehen sie ebenfalls aus der Nähe, zusammen mit den Menzberger Kräutern, die ihre Teigwaren-Rezeptur verfeinern. Ihr Video gibt dazu mehr Auskunft.

Website: rundumsei.ch

Mehr lesen…

Kundenportrait: Ryser Lohnunternehmung AG

Im Frühjahr 2020 hat die Ryser Lohnunternehmung AG 4 neue New Holland Traktoren des Typs „T7“ angeschafft. Grund für New Holland Schweiz, ein kurzes Portait über den Betrieb von Hanspeter und Markus Ryser im luzernischen Richenthal anfertigen zu lassen. Seit rund 30 Jahren bietet die Lohnunternehmung Dienstleistungen für Schweizer Bauern an. Dabei gehen sie bewusst eigene Wege: Die 12 Fest- und 5 Teilzeitmitarbeitenden haben sich auf dem Gebiet der Bodenbearbeitung spezialisiert. Der Boden ist das Kapital des Bauern und diesen gilt es zu pflegen – mit Know-How und passender Technik. Viele der Maschinen bei Rysers sind in der eigenen Werkstatt den spezifischen Bedürfnissen angepasst worden. Grösszügig dimensionierte Bereifungen an Zugmaschinen gehören zum Selbstverständnis. Mit der Eigenkonstruktion „Megadryll 6000“, einer 6 Meter breiten selbsfahrenden Saekombination, haben die Rysers ihre ganze Erfahrung aus der Bodenbearbeitung eingebracht sowie viel Kapital investiert. Das Video gibt einen Einblick in ein Lohnunternehmen der etwas anderen Art.

Mehr lesen…

Ein Tag im Betriebsleben: Bolliger Agrar-Dienste. 1. Juni 2019

Einblick in den Tagesverlauf des landwirtschaftlichen Dienstleisters „Bolliger Agrar-Dienste“ in Schmiedrued/AG.  Das Lohnunternehmen wurde am 1. Juni 2019 durch den Arbeitsalltag begleitet.

Inhalt: Betriebsspiegel Bolliger Agrar-Dienste, Region und Betriebsstrukturen der Kunden,  aktuelle Arbeiten, die Herausforderung des Lohnunternehmens bei der Arbeit im Naherholungsgebiet, wie richtet sich das Unternehmen in Zukunft aus, Motivation der Fahrer.

 

Mehr lesen…

Innovative Landwirte: Gewinner Agropreis 2019

Im Kanton Zug verarbeitet die Familie Keiser Baum- und Strauchschnitte von Bauernhöfen zu hochwertiger Pflanzenkohle. Das Endprodukt wird vor allem in der Tierfütterung, aber auch im Ackerbau eingesetzt. Durch die Speicherung von CO2 im Boden wird die Klimabilanz der Landwirtschaft verbessert.

m Amazonasgebiet haben Ureinwohner während hunderten von Jahren Kohle zusammen mit organischen Abfällen in den Boden eingearbeitet und diesen fruchtbarer gemacht. Dieses uralte Wissen nutzt die Familie Keiser. Auf dem Wies-Hof in Neuheim ZG wird seit 2011 an der Produktion von Pflanzenkohle getüftelt. Das minderwertige Holz von der Baumpflege aus der Region wird in Form von kleinen Holzschnitzeln in einer Pyreg-Anlage unter Luftabschluss bei rund 600 Grad verkohlt und so in ein hochwertiges Produkt umgewandelt. Mit der Abwärme werden Holzschnitzel getrocknet. Die zertifizierte Pflanzenkohle findet Einsatz als Futterzusatz zu Verbesserung der Tiergesundheit, bei der Kompostierung sowie als Einstreu. Das Kreislaufdenken ist für die Familie Keiser zentral. Pflanzenkohle bleibt im Boden über Jahrhunderte erhalten, zudem verbessert diese die Bodenstruktur.

Für die Familie Keiser ist klar: Mit der Pflanzenkohle lässt sich Klima-Farming betreiben. Denn durch die Speicherung von CO2 im Boden verbessert sich die Klimabilanz der Landwirtschaft. (Text: agropreis.ch)

Mehr lesen…

Swiss Future Farm: Farmtage und Versuche

Reportage über die Aktivitäten und Projekte auf der SFF in Tänikon (Schweiz). Im September und Oktober ist Hochbetrieb. Neben den Vorbereitungsarbeiten für die Farmtage wird der Mais einsiliert. Der gross angelegte Zuckerrübenversuch wird durch Experten aus dem In- und Ausland ausgewertet. Dabei zeigen sich erste Erkenntnisse.  An den Farmtagen stösst ein frisch angelegter Versuch mit mechanischer Unkrautregulierung bei Zuckerrüben auf reges Interesse. Auf weiteren Testparzellen gibt es Anworten zur optimalen Bodenbearbeitung nach der Rapsernte. Zum Schluss kommen die „Swiss Future Farmer“ bei der Zuckerrübenernte ordentlich ins Schwitzen….

Mehr lesen…

Swiss Future Farm: Hacken und Düngen mit digitalen Hilfsmitteln

Reportage über die Aktivitäten und Projekte im Bereich Hacken und Düngen auf der SFF in Tänikon (Schweiz).

Mehr lesen…

Swiss Future Farm: Zuckerrübenversuch mit Precision Planting

Das 2. Betriebsjahr der Swiss Future Farm: Im April 2019 wurde ein gross angelegter Zuckerrübenversuch angesät. Dabei gilt die Aufmerksamkeit der Jugendentwicklung. Mit dem Precision-Planter, der Technologien wie verschiedene Saattiefen und Schardruck-Modi sowie Unterfuss-Flüssigdüngung vereint, will man ein beschleunigtes Wachstum erreichen. Die Auszählung („Bonitierung“) Ende April bringt erste Erkenntnisse.

Mehr lesen…

Fachausbildung biodynamische Landwirtschaft: Tino Fröhli und Philipp Nesseler

Tino Fröhli und Philipp Nesseler sehen den Vorteil einer biodynamischen Ausbildung zum Landwirten (mit eidgenössischem Fachausweis EFZ) in einer umfassenderen und vertieften Auseinandersetzung mit allen Aspekten der Landwirtschaft. Philipp schätzt auch die Möglichkeit, Philosophie und Geisteswissenschaften in den bäuerlichen Berufsalltag einfliessen zu lassen.

Mehr lesen…

Margrit Abderhalden: Der Alpomat

Margrit Abderhalden aus Gibswil ist eine Bio-Bäuerin mit vielen Ideen und Visionen. Zusammen mit ihrem Mann stellt sie auf ihrem Hof in Gibswil und in einer Bergsennerei auf der Alp Malbun Berg- und Alpkäse her. So hat sie ein eigenes Kochbuch geschrieben und ist durch die Medien (z.B. SRF-Sendung) bekannt geworden. Die Projektidee „Alpomat“ besteht darin, verschiedene kleine Hofläden mitten in der Stadt in Form eines Selbstbedienungs-Automaten zu platzieren, um „Landfeinkost“ von Kleinbetrieben aus den Bergen und aus der Region zu verkaufen und bekannt zu machen.

Mehr lesen…

Biodynamische Ausbildung: Lia Feldmann

Für Lia Feldmann (2. Lehrjahr 2018) ist die biodynamische Schule in Rheinau die beste Alternative, die man in der landwirtschaftlichen Ausbildung haben kann. Keine vorgefertigten Antworten zu bekommen, durch gezielte Fragen seiner Persönlichkeit mehr bewusst zu werden, was auch eine Lebensschule ist. Dies schätzt sie an dieser Fachausbildung.

Mehr lesen…