Landwirtschaft gestern: Heinzen und Pupen (1942)

Erinnerungen an die „gute alte Zeit“ – doch wer hätte heute noch Lust, auf diese Art und Weise ins Schwitzen zu kommen? Was sind Heinzen und was sind Pupen überhaupt?

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Silent Farming: Schafabzug Leukerbad 2012

Als Symbol- und Krippenfiguren sind sie in diesen Tagen wieder häufig anzutreffen; der Hirte und seine Herde. Passend dazu hier unsere Eindrücke des diesjährigen Schafabzugs von der Gemmi nach Leukerbad, wo rund 800 Tiere von den Schäfern und ihren Hunden die steilen Pfade hinuntergeleitet wurden.

Und auch wenn es akustisch dazu gehört, das Glockengebimmel und Geblök, so haben wir es in dieser Version ein wenig leiser gestellt. Denn heute ist „Silent Night“ und in diesem Sinne wünschen wir euch ruhige Festtage und einen gelungenen Jahreswechsel!

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Landwirtschaft gestern (1970): Das Bucher Tractomobil M 700 S

Wer schon einmal, möglicherweise in den Sommerferien oder im „Landdienst“, auf einem Bergbauernhof gearbeitet hat, kennt die Erleichterung, wenn die meist schwere Handarbeit am Hang mit Maschinen erledigt werden kann. Das in der Schweiz hergestellte Tractomobil war der „Urtyp“ der heute in den Alpen verbreiteten und nun mit Kabine ausgestatteten Mehrzwecktraktoren. Erstaunlich, was damals schon alles möglich war (man beachte das angehängte Heufuder bei 9’00 Minuten….).

Sämtliche Filme aus dem Archiv der Bucher Landtechnik sind als DVD erhältlich.

Dieser Film wurde uns freundlicherweise von der Firma Bucher Landtechnik AG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!

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Schweizer Bauernkultur: Sandra Fischer, Strohhutnäherin

Seit Menschengedenken wurden auf Bauernhöfen in der Schweiz, vor allem im Aargauer Freiamt und im Tessin, Strohhüte hergestellt. Als ideale Schattenspender für die Arbeit auf dem Feld waren die sogenannten „Schinhüte“ in erster Linie für den Eigengebrauch gedacht. Die Strohhalme wurden getrocknet, geschnitten und an Randstunden zu Kopfbedeckungen geflochten und vernäht. Aufzeichnungen aus dem 15. Jahrhundert belegen, dass die Hüte aber auch an Händler verkauft und in den Städten als Gebrauchs- und Modeartikel angeboten wurden.

Durch die Industrialisierung fand im 18. und 19. Jahrhuntert ein regelrechter Hut-Boom statt. In der Schweiz wurden bis zu 60’000 Menschen in Heimarbeit und an den Flecht- und Nähmaschinen in Fabriken beschäftigt.

Sandra Fischer gehört heute zu den wenigen Näherinnen in der Schweiz, welche dieses Handwerk noch erlernt haben. Ihre Hutkreationen sind bei Trachtenvereinen, historischen Vorführungen und auch wieder „einfach so“ im Alltag zu finden. Denn was gibt es Besseres, als im hitzigen Sommerwetter einen massgeschneiderten, gut durchlüfteten und angenehm zu tragenden Strohhut auf den Kopf zu setzen?

Sandra Fischer im Internet

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Filmrollen über Güterzusammenlegung aus dem Jahr 1945-1951 in Melchnau wiederentdeckt

Filmbeitrag über die Premiere vom 30. März 2012. Wiederrestaurierte Filmrollen aus dem Jahr 1945 bis 1951 in Melchnau/Emmental Schweiz werden im Restaurant Löwen in Melchnau öffentlich gezeigt.

Sujet: Bauern helfen sich gegenseitig in Form einer Flurgenossenschaft ihr Kulturland besser zu bewirtschaften, indem sie Parzellen zusammenlegen, Stassen in entlegene Höfe bauen und Feuchtgebiete entwässern.

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Ausstellung Ueli Lüthi

Im Alter von 50 Jahren hängte er den Schreinerberuf an den Nagel und wurde Kunstmaler. Ueli Lüthi hat sich im Oberengadin niedergelassen und geht seit 25 Jahren seinem Bubentraum, der Malerei, nach. Seine Sujets haben einen ausgeprägten ländlichen Charakter und umfassen weitgehend Motive aus dem Engadin, seinem heutigen Wohnort. Er kreiert auf der Leinwand seine eigene Welt, welche durch starkes Farbenspiel und die Reduktion von Form und Hintergrund geprägt ist.

Im November waren über 130 Werke  in den Reppisch Hallen in Dietikon zu sehen. Wir haben mit der Kamera einen Streifzug gemacht…

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