«Ziegen- und Schafhalter aus meiner Region traten an mich heran, ob es nicht etwas mit einem Duftstoff gäbe, um den Wolf abzuhalten» gibt mir Federico Tettamanti zu Antwort auf meine Frage, wie er dazu gekommen sei, Velaris-L zu entwickeln.
Als studierter Biologe ist Federico selber Besitzer von Schafen, darunter einige seltene Saaser Mutten, und Ziegen. Auch ihm war es ein Anliegen, bei der Sömmerung die Gewissheit zu haben, dass die Tiere die Alpung unversehrt überstehen
«Wir hatten mit dem Nachbau von tierischen Duftstoffen bereits etwas Erfahrung. Wir haben zum Beispiel versucht, mit in Wachs eingemischten Pheromonen die Hirsche von den Gemüsefeldern im Tessin abzuhalten.»
Zusammen mit seinem Kollegen Davide Städler wurde in einem Lausanner Labor der natürliche Duftstoff eines Wolfes chemisch nachgebaut. Die Idee dahinter ist, dass die Ausdünstung signalisiert, dass hier eine Revierbeanspruchung durch einen Wolf mittels Geruchsbotschaft (Markierung) besteht und keine weiteren Rudelsführer geduldet werden.
Verpackt ist die ganze Emulsion in Wachs, welche über 6 Monaten den Duftstoff dosiert abgibt. Dieser ist wiederum in einem medaillienförmigen Dispenser, welcher am Halsband des Tieres via Kabelbinder oder Kupferdraht befestigt wird, eingegossen.
Veralis-L ist nach zweijähiger Praxiserprobung zur Marktreife herangewachsen und kann über den Webshop von Agroline bezogen werden.
Produktion Film: Markus Gehrig
Auftraggeber: Agroline